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Politische
Bücher nahmen nur einen geringen Teil des Verlagsprogrammes
in der Zwischenkriegszeit ein.
Auch der steirische Pazifist und Reformkatholik,
der Priester Univ. Prof. Dr. Johannes Ude publizierte
hier.
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Vor
dem Jahr 1945 erschienen nur wenige historische Bücher
im
Leopold Stocker Verlag. |
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Nach
dem Zweiten Weltkrieg wurden
Zukunftsfragen Österreichs und – wie hier
vom Bestsellerautor Anton Zischka –auch
der Welt behandelt. |
Schon
1951 fanden sich Autoren
aus allen großen, am Krieg beteiligten Nationen
zu einem um Verständigung und
Versöhnung bemühten Buch zusammen. |
Nach
dem Zweiten Weltkrieg befaßten sich viele Bücher
mit dem Schicksal der
Kriegsgeneration –Divisionsgeschichten,
Erinnerungen bedeutender Zeitzeugen und einfacher
Soldaten wurden herausgebracht. |
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| Tradition.Zeitkritisch
setzte sich das Verlagsprogramm
mit den Folgen der 68er-Bewegung auseinander. |
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„Das
Schicksal der volksdeutschen Heimatvertriebenen wurde
im Stocker-Verlag immer wieder thematisiert, unter
anderem von Pater Emanuel Reichenberger, der wegen
des Nationalsozialismus in die USA emigriert war und
nach dem Krieg zum Vater der Heimatvertriebenen‘
wurde.“
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„Umweltthemen
spielen seit den Publikationen von Prof. Preuschen,
dem Pionier des ökologischen Landbaus, eine Rolle
im Verlagsprogramm. Gemeinsam mit dem ökosozialen
Forum und dessen Präsidenten, Vizekanzler a.
D. Josef Riegler, wurden zudem in den letzten Jahren
mehrere Bücher über Landwirtschaftspolitik
und ökosoziale Marktwirtschaft herausgebracht.“
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Heute
führt der Ares-Verlag das zeitgeschichtliche
Programm des Leopold Stocker Verlages fort, in
dem in den letzten Jahrzehnten mehrere „heimliche
Bestseller“, wie hier das von Rudolf Graf Czernin
verfaßte
Sachbuch erschienen sind. |