GUGELHUPF AGLI AROMI ITALIANI – REZEPT

Der sehr beliebte Gugelhupf hat eine lange Geschichte. Archäologische Funde von Gugelhupfmodeln bezeugen, dass die uns bekannte Form des Gugelhupfs – mit Rillen, mit und ohne Zapfen oder Kamin – tatsächlich schon bei den Römern verwendet wurde. Heutzutage kann man sich dieses köstliche Festtagsgebäck bei keiner Kaffeejause mehr wegdenken. Bei den unzähligen süßen oder pikanten Varianten findet bestimmt jeder seinen Favoriten.

ZUTATEN
30 g Germ
300 ml Milch
500 g Mehl
1 Prise Salz
4 EL Olivenöl
1 mittlere Zwiebel
1 Knoblauchzehe
15 frische Salbeiblätter
die Nadeln von 3 Zweiglein Rosmarin
150 g in kleine Würfel geschnittener magerer Speck (oder Prosciutto crudo)

ZUBEREITUNG
Die Germ in der lauwarmen Milch auflösen und dann mit Mehl, Salz und Öl vermischen, den Teig abschlagen, bis er Blasen wirft.
Zugedeckt an einem warmen Ort in einer Schüssel ca. 1 Stunde gehen lassen.
Inzwischen Zwiebel, Knoblauch Salbei und Rosmarin fein hacken und mit den Speckwürfeln vermengen.
Den Teig zusammenschlagen und die Zwiebel-Kräuter-Speck-Mischung unterkneten.
In eine gut befettete und bemehlte Form geben, Oberfläche mit Öl bestreichen, zuerst im vorgeheizten Backofen bei 200 °C ca. 20 Minuten backen, dann Temperatur reduzieren und ca. 25 Minuten weiterbacken, bis der Gugelhupf gar ist (Nadelprobe machen!).

TIPP:
Dieser Gugelhupf schmeckt lauwarm sehr gut, eignet sich aber auch zu einem Glas Wein oder Bier, wenn er kalt ist.
Er lässt sich gut auf Vorrat backen und einfrieren – vor dem Servieren langsam auftauen und eventuell kurz im Backofen wärmen.

Aus dem Buch:

ISBN 978-3-7020-2034-7
Marina Kasimir
GUGELHUPF – GANZ GROSS
145 Rezepte aus 300 Jahren
176 Seiten, 21 x 26,5 cm, Hardcover
€ 25,00 

Marina Kasimir hat eine beeindruckende Sammlung von über 2000 Gugelhupfrezepten. In ihrem Buch gibt sie einen schmackhaften Überblick über die Vielfalt, die einem Gugelhupfmodel „entspringen“ kann: Von bewährten Germteigrezepten (deren ältestes über 300 Jahre alt ist!) bis zu Gugelhupfen aus Rührteig, von feinen Hofküchen- und Klosterrezepten bis zu spannenden pikanten Alternativen spannt sich der Bogen der im Backofen oder auch in Dampf gegarten Köstlichkeiten. In diesem geschichts- wie geschmacksträchtigen Buch ist wirklich für jeden etwas dabei!